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Monat: Februar 2019

G.I. Joe im Dschungelfieber

Der Pfad ist schlammig und rutschig. Steil bergauf und wieder bergab führt er uns durch den vietnamesischen Dschungel. „Watch out! Poison Ivy left and right!“ Dong, einer der Guides, hatte uns zuvor eindringlich vor der Pflanze gewarnt. Unter den harmlos aussehenden Blättern verstecken sich winzige Härchen, die sich beim Berühren tief in die Haut bohren und mehrere Wochen für Reizungen und Schwellungen sorgen. Eine Babo-Brennessel sozusagen. Der Dschungel, durch den wir uns hier schlagen, ist kein touristisch aufbereiteter Show-Dschungel, sondern ein amtlicher Fiese-Pflanzen-Dschungel. So wie man sich das thrillsuchender Wessi-Touri eben wünscht. Durch mein Suchten von Dokus über den Vietnamkrieg muss ich bei dieser Umgebung unweigerlich an die amerikanischen und vietnamesischen Soldaten denken, die sich mit Ausrüstung und Verpflegung beladen über solche Pfade schleppten. Wie sinnlos Krieg ist, merkt man spätestens hier, wo Menschen diese Landschaften mit Todesangst durchqueren mussten, ohne die unfassbare Schönheit dieser Natur genießen zu können. Also,…

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Reisüberflutung

Unzählige überflutete grüne Felder ziehen vorbei, dahinter erheben sich in der Ferne im blauen Dunst die ersten Ausläufer des nördlichen Hochgebirges. Es dauert ein wenig, bis man vom Flughafen die Altstadt Hanois erreicht. Doch dann folgt auf Reisüberflutung schnell die Reizüberflutung.

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Wer nichts wird, Viet Nam

Jetzt also ein Reiseblog. Schon wieder. Und schon wieder aus Vietnam. ‚Reichlich unkreativ‘ mag da manch einer denken. Aber wie sagte schon Deutschlands einflussreichster Philosoph der Neuzeit, Bastian Yotta: „Haters gonna hate.“ Und ich setz noch einen drauf: Skaters gonna skate! Wenn der Lebenslauf mehr Lücken hat als die Defensive von Hannover 96 dann hilft für die Zukunft nur doll die Daumen drücken. Manchmal muss man der Wahrheit ins Auge blicken: Wer nichts wird, Viet Nam. Und deshalb taumel‘ ich Taugenichts im Augenblick schlaftrunken durch den Dubaianischen Flughafen (heißt das so? sieht komisch aus… ah! vielleicht besser so:) durch den Flughafen Dubais, vergeblich auf der Suche nach völlig unangebrachten und überdimensionierten Attraktionen. Fehlanzeige. Minimalistische, geradlinige Architektur, nur hier und da sind zumindest Gold lackierte Installationen mit wellenförmig abstehenden Stangen an Säulen angebracht. Sieht ein bisschen aus wie ein Spaghettimonster. Apropos: Aufmerksame Radio Roger-Hörer werden wissen, dass das Fliegende Spaghettimonster die…

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